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Center for Empowerment Studies

Forschungszentrum Christliches Empowerment in der Säkularität

Kontaktstudium „Kirche in der Säkularität – Perspektiven christlichen Empowerments“

Für Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen bieten wir ab 2026 ein fokussiertes Kontaktstudium an der Theologischen Fakultät in Halle an. Es findet jeweils im Sommersemester statt.

Säkularität und Empowerment

Wie können Gemeinden und kirchliche Einrichtungen mit den rapiden Veränderungen umgehen, die eine zunehmende Säkularität der Gesellschaft und Schrumpfungsprozesse in den Kirchen mit sich bringen? Wie können die aufrichtenden, ermutigenden, kraftspendenden und machtkritischen Dimensionen des Evangeliums neu relevant werden?

Wir laden Sie ein, mit uns am „Center for Empowerment Studies – Forschungszentrum Christliches Empowerment in der Säkularität“ gemeinsam darüber nachzudenken. Theorien, Praxisbeispiele und der Austausch mit Lehrenden und Studierenden ermöglichen ein vertieftes Verständnis und neue Impulse für den Arbeitsalltag.

Foto: Stefan Matyba

Bausteine

Halle (Saale)

Halle steht für Säkularität und religiöse Vielfalt: In einer Stadt mit über 85% Konfessionslosen lässt sich hier Kirche in einer Minderheitensituation erleben. Gleichzeitig hat sich in Halle ein buntes Spektrum christlicher Gemeinden und anderer Religionsgemeinschaften entwickelt.

Halle steht für kirchliche Innovationen: In und um Halle lassen sich innovative kirchliche Orte besuchen. Ökumenisch getragene Lebenswendefeiern für Jugendliche sind ein Beispiel für kontextuelle neue Kasualien. Die Erprobungsräume der Mitteldeutschen Kirche sind Vorreiter kirchlicher Innovationsprogramme. Das CES forscht zu kirchlichen Innovationen und vermittelt Kontakte.

Halle steht für theologische Traditionen: In Halle waren Pietismus und Aufklärung gleichermaßen stark, und auch im 19. und 20. Jahrhundert lehrten hier namhafte Theologen. August Hermann Francke und Johann Salomo Semler, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher, August Tholuck, Martin Kähler, Wilhelm Gesenius und Otto Eißfeldt sind nur einige der bekannten ehemaligen Professoren.

Foto: Uni Halle / Katharina Nitschke

Was bietet Halle außerdem?

Organisatorisches

Wir geben gern Auskunft zu allen Bausteinen oder beraten Sie zu Ihrem individuellen Studienprogramm! Zur Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an ces@theologie.uni-halle.de

  • Zeitraum und Format: Das Kontaktstudium findet jeweils im Sommersemester (Anfang April bis Mitte Juli) in Präsenz in Halle (Saale) statt. Es ist als Vollzeitstudium angelegt, i.d.R. im Rahmen einer Freistellung (Studienzeit/Sabbatical). Das Studienprogramm kann nach eigenen Interessen individuell zusammengestellt werden (Lehrveranstaltungen, Selbststudium, Praxiserkundungen).
  • Kosten: 50€ Gasthörerbeitrag sowie ggf. Kosten für Zimmer, Supervision, Exkursionen
  • Bewerbung: bitte mit Lebenslauf und Motivationsschreiben bis 31. Dezember an ces@theologie.uni-halle.de
  • Kontakt für Auskunft und individuelle Beratung: ces@theologie.uni-halle.de

Verantwortlich für das Kontaktstudium:

Bild von Prof. Dr. Michael Domsgen

Prof. Dr. Michael Domsgen

Praktische Theologie/Religionspädagogik

Direktor des Forschungszentrums CES

Was Kontaktstudierende sagen

„Mal wieder Studentin zu sein, die eigene Praxis aus der Vogelperspektive zu betrachten, neue Impulse in der Theologie wahrzunehmen zum Thema ‚Kirche in der Säkularität‘ war eine große Freiheit. Ich kann das Kontaktstudium in Halle sehr empfehlen.“

Mirjam Philipps, Pfarrerin, Ev. Kirche von Westfalen

Die Zeit am CES hat mir neue Perspektiven gezeigt – theologisch, praktisch und persönlich. Besonders wertvoll war für mich der Austausch mit den Direktstudierenden, in denen ich die Mitarbeitenden der nächsten Generation erkannte. Als Gemeindepädagoge mit langjährigen Praxiserfahrungen wurde ich wertschätzend angenommen und gleichwertig in den Studienalltag eingebunden. Mein selbst zusammengestellter Studienplan zu meinen Schwerpunktinteressen – mit Vorlesungen, Seminaren und Exkursionen – ermöglichte mir einen tiefen Erkenntnisgewinn. Halle, eine Uni der kurzen Wege, eingebunden in eine bunte Stadt mit vielen kulturellen Möglichkeiten, rundete das Ganze ab.
Für mich brachte die Zeit im Kontaktsemester viele ermutigende Erfahrungen, die ich sehr gern empfehle und weitergebe!

Andreas Hoenke, Gemeindepädagoge, Ev. Kirche in Mitteldeutschland

„Das Kontaktstudium am CES in Halle gab mir die Möglichkeit, meine Praxiserfahrungen und aktuelle Forschungsansätze intergenerativ zu diskutieren und dabei die innovativen Ansätze der Erprobungsräume kennenzulernen.“

Pfarrer, Ev. Kirche von Westfalen