Wir gratulieren Tim Dornblüth. Im Dezember hat er sein Promotionsprojekt „Poetry Slam und Kommunikation des Evangeliums“ mit der Verteidigung seiner Dissertation erfolgreich abgeschlossen.
„Klatschen und Lachen verboten.“ Das scheint unausgesprochen nicht selten hinter kirchlichen Verkündigungsvollzügen zu stehen. Zugleich ist mittlerweile mit Poetry Slam eine Form mündlich vorgetragener Literatur entstanden, die insbesondere bei jungen Menschen beliebt ist und der es genau darauf ankommt: Interaktion mit dem Publikum, z.B. durch Klatschen, Lachen, Zwischenrufe, knisternde gespannte Stille, und auch durch abschließende Publikumsbewertung des vorgetragenen Kurztextes. In meinem Dissertationsprojekt hat Tim das Potential untersucht, das von dieser Kunstform für kirchliche und religionspädagogische Vollzüge ausgeht: Poetry Slam verändert den Blick auf Predigt — und umgekehrt. Von Poetry Slam lernen, … liegt für das Empowerment der Hörenden? Welche Möglichkeiten des Self-Empowerment bietet Poetry Slam für die Auftretenden? Und was lässt sich daraus für die Ziele und Methoden von Predigt, Religionsunterricht und Gemeindepädagogik lernen?








